Die ersten Termine stehen:

09.04.2011 X-Treamer Time-Trial und X-Treamer- Run

10.04.2011 X-Treamer Duathlon

07.05.2011 Citylauf Bocholt

02.-05.06.2011 Rennfietsentour Münsterland

20./21.08. 2011 24h- Radrennen Nürburgring

03.10.2011 Münsterland-Giro

 

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Gruß, Thomas

 

 

 

So war das Radsportjahr 2010

Mit dem alljährlichen Saisonabschluss beim Sparkassen-Münsterlandgiro 2010 ist für mich das Radsportjahr vorbei. Es war ein recht durchwachsenes Jahr.  Aufgrund der Teilnahme am 24 h- Radrennen auf dem Nürburgring hatte ich geplant den Winter 2009/10 durchzufahren. Leider machte Petrus hier und da ein Strich durch die Rechnung. Immer dann wenn man Zeit hatte zu trainieren schneite es hier in einer für diese Gegend ungewohnten Intensität. Auf jedenfall war Radtraining an der frischen Luft nicht wirklich möglich. Da ich nicht wirklich Lust hatte auf der "Rolle" zu trainiere, habe ich mir gute Joggingschuhe geleistet und bin halt gejoggt. Ohne das ich zu der Zeit wusste in wie weit das Joggen meine Planung für das nächste Jahr beeinflussen wird. Ich habe mich dazu entschlossen weniger Rennrad zu fahren und dafür aber  das ganze Jahr durch zu joggen.

Weiter aber mit meinem Jahresbericht. Nachdem der Januar und Februar quasi Frau Holle zum Opfer gefallen sind fing das Training sozusagen erst im März an. Es lief dann bis August recht gut. Auf der Rennfietsentour durchs Münsterland im Mai konnte man locker in 4 Etappen ca. 600 km abspulen. Das Trainingswochenende in Winterberg- Züschen war auch erfolgreich mit ca.400 km an 2 Tagen.

Im August bin ich dann umgezogen. Ein geregeltes Training war dann auch nicht zu denken. Anstatt Radhelm und Radschuhe waren eher Pinsel und Farbe gefragt. Zudem kam es beim Umzug zu körperlichen Wehwechen ( Zerrung im Oberschenkel) . Dieses sorgte dafür, das ich eine Woche garnicht trainiert habe. Und das kurz vorm Saisonhöhepunkt. Als letzter Test vor m 24h-Rennen diente eine RTF in Rhede. Der Muskel zwickte immer noch ein wenig.

Dann war es soweit, am 21.8.2010 ging es zum 24 h- Radrennen in die Eifel. Auch hier lief es nicht wirklich rund. Es war mit 32 ° C sehr warm. Für August eigentlich nicht wirklich ungewöhnlich. Wenn man aber bedenkt, das es in den Wochen zuvor wesentlich kühler war forderte dies doch seinen Tribut. Zudem fiel ich in alte Verhaltensmuster zurück. Während dem Rennen habe ich kaum getrunken. Dies rächte sich dann im Anstieg zur hohen Acht in der 3. Runde. Es kam zu Krämpfen in den Waden. Es machte den Rest der Runde zu einem Horror-Trip mit der Folge einer nicht eingeplanten mehrstündigen Pause. Als ich dann am späten Nachmittag zu den nächsten Runden 4 und 5 aufbrach lief es erst wieder recht gut. Zum Ende der 5. Runde kam es wieder zu Krämpfen in den Schenkeln. Zwar wesentlich schwächer, aber nicht wirklich angenehm. Nach einer kurzen Zeit ging es nach ca 1 Stunde zur "Nachtschicht". Im Dunkeln über die Nordschleife, einfach genial. Nicht wirklich etwas sehen können und trotzdem zügig radzufahren sorgte doch wohl für einen gewissen Nervenkitzel. Nach Runde 7 bin ich ins Lager zurückzufahren und habe mich ins Bett gelegt. Am Sonntag früh hab ich die letzten 3 Runden gefahren als wäre nichts gewesen. Am Ende standen dann :

10 Runden anstelle von geplanten 20*

250 km  anstelle von geplanten 400 km*

5500 hm anstelle von geplanten 10000 hm*

* die Strecke ging im Jahr 2010 auch über die Grand-Prix-Strecke und war somit ca. 5 km länger als früher

 Im Gegensatz zu Rad am Ring lief es besser als erwartet. Da ich dieses Rennen immer als Saisonabschluss- Fahrt nutzte. War mir die Zeit eigentlich egal. Als Ziel hatte ich die 125 km in einer Zeit unter 4 h angedacht. Eine zügige aber doch nicht so ansträngende Tour halt. Es ging los in Münster in der Nahe der Uni- Mensa stadtauswärts durch die Baumberge. Schöne Steigungen wechselten sich mit flachen Passagen und Abfahrten ab. Das Wetter selber hat auch mitgespielt. Es schien den ganzen Tag die Sonne und war somit besser als vorhergesagt. Während die erste Steigung in Havixbeck noch in einer sehr großen Gruppe bewältigt wurde, dünnte sich unsere Gruppe am Coesfelder Berg immer mehr aus. Einige "Bergziegen" zogen davon. Doch der Großteil unserer Gruppe fiel nach hinten weg. Jetzt wurde es auf der Schleife Richtung Dülmen erst mal wieder flacher. Zeit zum ausruhen also. Meine Gruppe war nun ca  zwanzig Mann stark, die auch gut harmonierte. Diese blieb bis nach der Steigung am Daruper Berg auch so. Anscheinend haben es einige in der Steigung wohl übertrieben und mussten dann auf dem Weg abreißen lassen. Im Stadtgebiet von Münster rächte sich wieder mein Trink- und Essverhalten . Da ich nicht gefrühstückt hatte und während der Tour auch kaum etwas getrunken hatte bekam ich auf den letzten 5 km doch noch der Hungerast und ich musste jetzt selber die Gruppe ziehen lassen. Nach weniger als 3,5 h kam ich dann ins Ziel. Zufrieden mit der Zeit, habe ich mir noch das Rennen der Profis angeschaut, bvor es dann wieder Richtung Heimat ging.

DIe Folgerung aus dieser Saison ist wohl:

Trinken, Trinken, Trinken

Bis zum nächsten Jahr,

euer Thomas

 

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